Wie wir bei Roboter-Deals fast den Überblick verloren hätten
Als Manuel Kloiber vor über 10 Jahren Roboter-Deals gründete, war die Werkstatt noch überschaubar: Ein Techniker, ein paar Reparaturen pro Woche, alles passte in eine Excel-Tabelle. Aber was passiert, wenn aus ein paar Reparaturen plötzlich über 5.000 pro Jahr werden? Wenn nicht mehr ein Techniker arbeitet, sondern ein ganzes Team unter der Leitung von Werkstattleiter Mert? Wenn über 100.000 Ersatzteile im Lager in Viernheim liegen und täglich Dutzende Pakete ein- und ausgehen?
Genau das ist uns passiert. Und wir haben dabei hautnah erlebt, wie schnell ein gut laufender Betrieb im Chaos versinken kann, wenn die Werkzeuge nicht mitwachsen. Dieser Artikel erzählt unsere Geschichte — und zeigt, wie wir das Problem gelöst haben.
Der Zettel auf der Werkbank: Wie es begann
Am Anfang lief es so: Ein Saugroboter kam per DHL in unserer Werkstatt in Viernheim an. Jemand schrieb den Kundennamen auf einen Zettel und legte ihn zum Gerät auf die Werkbank. Der Techniker — oft Mert, der mittlerweile über 5.000 Reparaturen durchgeführt hat und jedes Modell von Roborock, Dreame, Ecovacs, Vorwerk und iRobot im Schlaf kennt — nahm sich das Gerät, diagnostizierte den Fehler und rief den Kunden an. Dann wurde repariert, verpackt, verschickt.
Das System war simpel. Und es funktionierte — solange wir 10 Geräte auf der Werkbank hatten. Aber bei 30? Bei 50 gleichzeitig? Plötzlich wusste niemand mehr sicher:
- Welches Gerät hat welchen Reparaturstatus?
- Hat der Kunde den Kostenvoranschlag schon bestätigt oder wartet er noch?
- Wurde das Ersatzteil (ein Saugmotor für den Roborock S8 zum Beispiel) schon aus unserem 100.000-Teile-Lager entnommen oder muss es erst bestellt werden?
- Wer hat den Kunden zuletzt kontaktiert — und was wurde gesagt?
- Wie lange liegt dieses Gerät schon in der Werkstatt?
- Ist das Zubehör (Ladestation, Netzteil) mit angekommen?
Die täglichen Telefonanrufe: Der größte Zeitfresser
Und dann die Anrufe. Jeden Tag riefen Kunden an: „Wie ist der Stand meiner Reparatur?“ Eine völlig berechtigte Frage — aber eine, die bei uns niemand in unter 5 Minuten beantworten konnte. Erst musste man den Zettel suchen (oder die Excel-Zeile), dann Mert oder einen anderen Techniker fragen, dann im E-Mail-Postfach nach der letzten Kommunikation suchen.
Bei 10–15 solcher Anrufe pro Tag verloren wir täglich eine volle Stunde — nur für Status-Auskünfte. Das sind 20+ Stunden im Monat. Eine halbe Arbeitswoche, die weder für Reparaturen noch für den Kundenservice produktiv genutzt werden konnte.
Aber der eigentliche Schaden war nicht die verlorene Zeit — es war das verlorene Vertrauen. Ein Kunde, der 3 Tage lang nichts hört, wird unsicher. Er fragt sich, ob sein Gerät vergessen wurde. Er schreibt eine negative Bewertung. Und das in einer Branche, in der wir als Deutschlands Nr. 1 Saugroboter-Werkstatt einen Ruf zu verteidigen haben.
Der Versuch mit Excel: Besser, aber nicht gut genug
Natürlich haben wir irgendwann auf Excel umgestellt. Eine große Tabelle mit Spalten für Kundennamen, Gerät, Hersteller, Modell, Fehlerbeschreibung, Status, zugewiesener Techniker, Eingangsdatum, Notizen. Das war besser als Zettel — aber nicht viel. Denn Excel hat für Werkstätten fundamentale Schwachstellen:
- Keine Echtzeit-Synchronisation: Wenn Mert am Arbeitsplatz den Status eines Roborock S8 Pro Ultra ändert, sieht das unser Kundenservice-Team erst, wenn es die Datei neu öffnet. Oder gar nicht, weil ein anderer Kollege sie gerade bearbeitet und die Datei gesperrt ist.
- Keine Verknüpfungen und Kundenhistorie: Herr Müller schickt seinen Dreame L20 Ultra zum zweiten Mal ein. War er schon mal da? Was wurde letztes Mal repariert? Welche Teile wurden getauscht? In Excel findet man das nicht — man müsste manuell durch hunderte Zeilen scrollen.
- Keine Automatisierung: Jede Statusänderung, jede E-Mail an den Kunden, jeder Vermerk muss von Hand eingetragen werden. Bei 20+ eingehenden Geräten am Tag ist das mindestens eine Stunde reine Tipparbeit — die fehlerbehäftet ist.
- Kein Materialtracking: Welcher Techniker hat welches Ersatzteil aus dem Lager genommen? Excel weiß das nicht. Unser Lagerbestand stimmte nach ein paar Wochen nie mehr mit der Realität überein.
- Keine Fotos, keine Dokumente: Check-in-Fotos, KVAs, Rechnungen — alles lag in verschiedenen Ordnern auf verschiedenen Rechnern. Nichts war mit dem Auftrag verknüpft.
Manuel Kloiber, der neben Roboter-Deals als KI-Experte und E-Commerce-Spezialist über 30 Millionen Euro Umsatz in verwalteten Projekten verantwortet hat, erkannte das fundamentale Problem: „Wir brauchten kein besseres Excel. Wir brauchten ein System, das den kompletten Reparaturprozess abbildet — von der Sekunde, in der das Paket in Viernheim ankommt, bis zu dem Moment, in dem der reparierte Saugroboter beim Kunden wieder auf dem Boden fährt.“
Die Lösung: Fixano — geboren aus echtem Werkstattalltag
Aus genau dieser Erfahrung heraus entstand Fixano. Nicht am Reißbrett einer IT-Agentur, nicht als theoretisches Konzept — sondern direkt aus dem täglichen Betrieb einer Werkstatt, die täglich Dutzende Saugroboter von Roborock, Dreame, Ecovacs, Vorwerk, iRobot, Xiaomi und vielen weiteren Marken repariert.
Manuel hat Fixano so gebaut, wie er sich das als Werkstattbetreiber immer gewünscht hätte. Das Kernprinzip ist radikal einfach: Jede Reparatur bekommt eine eindeutige Nummer, einen klaren Status, und alle Informationen an einem einzigen Ort.
Kunde: M. Schneider • Saugmotor läuft unrund • Eingang: 19.04.
Kunde: K. Weber • LDS-Sensor defekt • Techniker: Mert
Kunde: T. Müller • Fährt nicht geradeaus • KVA: 89,90 €
Kunde: A. Fischer • Akku getauscht • DHL: 00340434...
Was sich bei uns konkret geändert hat
Seit wir Fixano in unserer Werkstatt in Viernheim einsetzen, hat sich der Arbeitsalltag grundlegend verändert. Hier sind die konkreten Veränderungen, die wir bei über 5.000 Reparaturen pro Jahr erlebt haben:
1. Jedes Gerät bekommt sofort eine REP-Nummer. Sobald ein Paket geöffnet wird, legt unser Team einen neuen Auftrag an. Das System vergibt automatisch eine fortlaufende Nummer wie REP-04872. Ab diesem Moment ist der Saugroboter im System — mit Kundendaten, Fehlerbeschreibung, Hersteller, Modell und Seriennummer. Er kann nicht mehr vergessen werden, egal wie voll die Werkbank ist.
2. Alle Informationen an einem Ort. Früher lagen Kundendaten in der Excel-Tabelle, Check-in-Fotos auf dem Handy des Technikers, der KVA im E-Mail-Postfach, die DHL-Sendungsnummer im DHL-Portal und die Ersatzteil-Entnahme nirgendwo. Heute steckt alles in einem einzigen Auftrag: Kundendaten, Geräteinfos, Eingangsfotos, Merts Analyse-Notizen, der Kostenvoranschlag mit Positionen, der Reparatur-Timer, die verbauten Teile aus unserem 100.000-Teile-Lager, die Rechnung und das DHL-Versandlabel. Ein Auftrag — alles drin.
3. Status-Filter sparen 30–45 Minuten täglich. Ein Klick auf „In Analyse“ zeigt sofort alle Geräte, die auf Merts Diagnose warten. „KVA gesendet“ zeigt alle, bei denen wir auf die Bestätigung des Kunden warten. „Abgeschlossen“ zeigt alles, was versandfertig ist. Das klingt simpel — aber es hat uns täglich eine halbe Stunde gespart, die vorher fürs Suchen und Sortieren draufging.
4. Die 2-Sekunden-Suche. Wenn Frau Müller anruft und nach ihrem Roborock S8 fragt, tippen wir „Müller“ ins Suchfeld und haben in 2 Sekunden den kompletten Auftrag auf dem Bildschirm — inklusive aktuellem Status, zugewiesenem Techniker und letzter Kommunikation. Früher hätte das 5 Minuten gedauert. Bei 10 Anrufen am Tag sind das 48 gesparte Minuten.
5. Kunden werden automatisch informiert. Bei jedem Statuswechsel geht automatisch eine E-Mail an den Kunden raus: „Ihr Gerät ist angekommen“, „Der Kostenvoranschlag ist fertig“, „Ihre Reparatur ist abgeschlossen, hier ist der Reparaturbericht“. Seit wir das eingerichtet haben, sind die Status-Anrufe um 80% zurückgegangen. 80 Prozent. Das war der größte einzelne Produktivitätsgewinn.
Die Perspektive des Kunden: Warum das so wichtig ist
Was viele Werkstätten unterschätzen: Der Kunde sieht Ihre interne Organisation nicht — aber er spürt sie. Wenn er anruft und sofort eine kompetente Auskunft bekommt („Ihr Roborock S8 Pro ist bei unserem Techniker Mert, der Saugmotor wird gerade getauscht, voraussichtlich morgen versandfertig“), dann fühlt er sich gut aufgehoben. Wenn er 3 Tage nichts hört und dann beim Anruf merkt, dass niemand weiß, wo sein Gerät ist — dann ist das Vertrauen weg.
Bei Roboter-Deals haben wir über 10.000 Kunden betreut und halten konstant 4,6 Sterne bei über 1.000 Bewertungen. Ein großer Teil dieser Kundenzufriedenheit kommt nicht daher, dass Mert schneller lötet als andere Techniker — sondern daher, dass unsere Kunden sich jederzeit informiert und wertgeschätzt fühlen. Und genau das ermöglicht ein System wie Fixano.
„Wir haben 3 Jahre mit Excel gearbeitet. Nach der Umstellung auf Fixano haben wir uns gefragt, warum wir das nicht früher gemacht haben. Es war nicht die Technik, die uns zurückgehalten hat — es war die Angst vor der Umstellung. Die war völlig unbegründet. Nach einem Tag waren wir produktiv.“ — Manuel Kloiber, Gründer Roboter-Deals & Entwickler von Fixano
Für welche Werkstätten ist digitale Auftragsverwaltung relevant?
Nicht nur für Saugroboter-Werkstätten wie unsere. Fixano wurde branchenneutral entwickelt. Ob Sie Smartphones reparieren, E-Bikes, Kaffeemaschinen, Drohnen, medizinische Geräte oder Industrieelektronik — der grundlegende Prozess ist immer der gleiche: Gerät kommt rein, wird analysiert, Kunde wird informiert, es wird repariert, getestet und zurückgeschickt.
Die kritische Schwelle liegt erfahrungsgemäß bei 20–30 Reparaturen pro Woche. Darunter funktioniert Excel vielleicht noch. Darüber brauchen Sie ein System, das für Werkstätten gebaut wurde — nicht eine umfunktionierte Tabellenkalkulation.
Typische Signale, dass es Zeit wird:
- Sie verbringen mehr als 30 Minuten am Tag mit Suchen nach Aufträgen
- Kunden rufen regelmäßig an, um den Status zu erfragen
- Es kommt vor, dass Geräte „vergessen“ werden und wochenlang liegen
- Neue Mitarbeiter brauchen Tage, um das Excel-System zu verstehen
- Sie wissen nicht genau, wie viele Geräte gerade in welchem Status sind
- Die Kommunikation mit Kunden ist inkonsistent (manchmal Mail, manchmal Anruf, manchmal vergessen)
Die konkreten Ergebnisse: Zahlen aus unserer Werkstatt
Hier die Verbesserungen, die wir bei Roboter-Deals nach der Einführung von Fixano gemessen haben — basierend auf echten Daten aus über 5.000 Reparaturen:
Vorher — Excel & Zettel
Heute — mit Fixano
lightbulb Praxis-Tipp aus unserer Werkstatt
Wenn Sie gerade mit Excel oder Zetteln arbeiten und sich fragen, ob eine Umstellung lohnt: Messen Sie eine Woche lang, wie viel Zeit Sie täglich mit Suchen, Status-Abfragen und manuellen Einträgen verbringen. Bei uns in Viernheim waren es über 2 Stunden pro Tag. Das sind 40+ Stunden im Monat — eine komplette Arbeitswoche, die für Reparaturen hätte genutzt werden können. Allein dieser eine Punkt hat die Investition in Fixano innerhalb von 2 Wochen amortisiert.
Fazit: Der wichtigste Schritt zur professionellen Werkstatt
Die digitale Auftragsverwaltung war für Roboter-Deals der wichtigste einzelne Schritt auf dem Weg von einer kleinen Werkstatt zu Deutschlands Nr. 1 Saugroboter-Werkstatt mit über 5.000 Reparaturen pro Jahr, 100.000 Ersatzteilen auf Lager und 4,6 Sternen bei über 1.000 Bewertungen.
Nicht weil die Technologie besonders kompliziert wäre — im Gegenteil, Fixano ist so einfach, dass neue Mitarbeiter nach einer Stunde produktiv arbeiten können. Sondern weil uns das System erlaubt hat, uns auf das zu konzentrieren, was wir am besten können: Saugroboter reparieren. Jeden Tag, jedes Modell, jede Marke.
Fixano wurde genau für diesen Zweck entwickelt — von Manuel Kloiber, der selbst seit über 10 Jahren eine Werkstatt betreibt und weiß, wo die echten Probleme liegen. Nicht von einer IT-Agentur, die Werkstätten nur vom Hörensagen kennt. Und das merkt man in jedem Detail.
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Die Werkstattsoftware aus echter Praxis — entwickelt in einer Werkstatt mit rund 4.000 Reparaturen pro Jahr. Aufträge, KVAs, Checklisten, Ersatzteile und Kundenkommunikation in einem Tool.
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