Wie Fixano aus purem Chaos entstand
Eine ehrliche Geschichte über Schmerz, Wachstum und den Moment, in dem wir beschlossen haben, alles selbst zu bauen.
Wir sind Roboter-Deals in Viernheim bei Heidelberg — Deutschlands größte Spezialwerkstatt für Saugroboter. Rund 10 bis 15 Reparaturen pro Werktag, über 100.000 Ersatzteile sofort am Lager, 14+ unterstützte Marken von Roborock über Ecovacs und Dreame bis Vorwerk Kobold. Klingt groß? Ist es auch. Aber vor ein paar Jahren hatten wir ein riesiges Problem.
Unsere Werkstatt wuchs schneller als unsere Prozesse. Excel-Listen, Post-its, verteilte E-Mail-Postfächer. Ein Kunde fragt nach seiner Reparatur — und keiner weiß, wo sein Gerät gerade ist. Die Wartezeiten wurden länger. Die Bewertungen schlechter. Die Kunden wütender. Obwohl wir technisch top waren, verloren wir Vertrauen.
Wir haben natürlich alles probiert. Existierende Tools, Ticket-Systeme, Handwerks-Software. Nichts davon war wirklich für eine Reparatur-Werkstatt gemacht. Alles fühlte sich an wie ein schlecht sitzender Anzug — irgendwas ging immer nicht.
Also haben wir beschlossen, es selbst zu bauen. Nicht aus Spaß an der Freud — aus purer Notwendigkeit. Jede Funktion in Fixano ist aus einem echten Problem entstanden, das uns Tag für Tag in der Werkstatt geärgert hat. Der Barcode-Scanner, weil das manuelle Eintippen von ET-Nummern nervte. Die Kunden-Checkliste mit Token-Link, weil Kunden uns Geräte mit fehlendem Zubehör schickten. Der KI-Techniker-Assistent, weil wir wollten, dass jeder neue Mitarbeiter sofort produktiv ist.
Heute haben wir vollen Überblick. Schlanke Prozesse. Schnellere Durchlaufzeiten. Und die schlechten Bewertungen? Werden jeden Monat weniger. Fixano ist nicht nur Software, die wir verkaufen — es ist die Software, mit der wir jeden Tag arbeiten, Seite an Seite mit unserem Werkstattleiter Mert und seinem Team.